Bericht zur MV 2026

Zur Mitgliederversammlung am 02.10.2026 legte der Vorstand wie immer einen ausführlichen Bericht über die Arbeit in Uganda, aber auch über die Aktivitäten des Fördervereins in Remscheid vor.

Fertigstellung und Inbetriebnahme des „Laborprojekts“

Wie bei der letzten MV berichtet, hatten Preissteigerungen und dringend erforderliche Umplanungen zum Schutz der Einrichtung gegen Einbruch und Diebstahl die kalkulierten Mittel vorzeitig aufgebraucht. Auch eine erste Anpassung der Kosten bzw. der Zuschüsse des Bundes waren nicht ausreichend. Hinzu kamen personelle Veränderungen nach dem krankheitsbedingten Ausfall der Molekularbiologin und Biomedizinerin Prossie, die die Leitung des Labors übernehmen sollte.  Das „nachrückende“ Leitungsteam hatte deutlich höhere Honorarvorstellungen, die mit dem Lohngefüge bei OCAOF nicht vereinbar waren und den innerbetrieblichen sozialen Frieden gefährdet hätten. In einem zweiten Änderungsantrag konnten wir für das Jahr 2024 eine Erhöhung des Zuschusses erwirken und die Projektlaufzeit bis 30.04.2025 verlängern. Konzeptionell änderten sich in diesem Zusammenhang die Arbeitsbereiche dahingehend, dass in der Startphase die humandiagnostische Arbeit überwiegt und eine Gesundheitsstation in das Projekt integriert wurde.

Die Gesundheitsstation wurde im April 2025 in Betrieb genommen.

Gesundheitszentren in Bbaala und Birinzi

Die USA hatten große Teile weltweiter Gesundheitsprogramme über Jahrzehnte maßgeblich finanziert. Die komplette Streichung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit bedeutet z.B. für Uganda und andere – nicht nur – afrikanischen Staaten, dass Gesundheitsstationen geschlossen wurden, AIDS-, Ebola-, Malaria-, Tuberkulose- und andere Gesundheitsprogramme zeitweise oder komplett weggefallen sind und lebenserhaltende Medikamente und Impfstoffe nicht mehr verfügbar sind. Leider haben andere Nationen – auch Deutschland – die Streichungen nicht aufgefangen oder „abgefedert“, sondern ihrerseits Fördermittel gekürzt.

Das von OCAOF aufgebaute und betriebene Gesundheitszentrum HHHC in Bbaala und das neue Health-Center in Birinzi waren bisher in der Lage, den drohenden Verlust der Gesundheitsversorgung für die Menschen im Einzugsbereich abzufedern. Ziel der Aufbauarbeit in allen Bereichen ist, die Menschen und Institutionen resilient, widerstandsfähig zu machen. Das HHHC (Haide-Helmut-Health-Center), unsere vorbildliche Gesundheitsstation in Bbaala, wurde kontinuierlich auf- und ausgebaut und zählte im letzten Jahr annähernd 10.000 Patientenbesuche. Das HHHC erhält aktuell eine größere Photovoltaikanlage und wird dadurch unabhängig vom unzuverlässigen Stromnetz für Untersuchungen mit Geräten (z.B. Ultraschall, EKG, …).

Berufsbildungsinstitut in Kitamba

Die Schulaufsichtsbehörde bzw. das zuständigen Ministerium forderte 2025 für 8 Ausbildungsbereiche am Kitamba Technical & Vocational Institute je zwei Unterrichtsräume für den theoretischen Unterricht.

Die Anforderung der Behörde ist „eigentlich“ überzogen und bei guter Organisation nicht nötig. Aber die Möglichkeiten, dies den zuständigen „Prüfern“ zu erklären, sind begrenzt. OCAOF hat im Herbst 2025 mit dem Bau von 8 Räumen begonnen. Wir hoffen, dass wir mit dem Raumangebot 2026 die Betriebsgenehmigung für das bestehende Ausbildungsangebot erhalten. Eine drohende Reduzierung auf vier Ausbildungsberufe soll auf jeden Fall vermieden werden.

Seit Gründung des Weiterbildungszentrums Kitamba haben 476 Schüler/innen die weiterführende Schule (High School / Sekundarstufe) durchlaufen und anschließend eine Berufsausbildung als Maurer, Automechaniker, Schlosser/Metallbearbeitung, Elektriker, Bürofachkräfte, Erzieher, Lehrer für Grundschulen und Sekundarschule, Friseure, Tischler, Schneider, Gastronomie/Kochen, Landwirtschaft/Tierhaltung, Labor- und Krankenfachkräfte abgeschlossen.

Einige haben sich selbständig gemacht, andere Arbeitsstellen in größeren Betrieben gefunden oder sie arbeiten als Fachkräfte im Gesundheitswesen in Krankenhäusern, Gesundheitsstationen oder Laboren. Kitamba veranstaltet jährlich ein sogn. Alumni-Treffen, wo Ehemalige nach Kitamba zurückkommen, Jüngere beraten und ermutigen und ihrerseits Unterstützung und z.T. auch Arbeitsplätze anbieten.

Bildung, Patenschaften

Für Goretti und Emmanuel ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei der schulischen und beruflichen Bildung unverzichtbar und eine der wichtigsten Aufgaben von OCAOF auch in Zukunft. Erfreulicherweise haben auch zum Ende des Schul- und Ausbildungsjahres 2025 wieder viele Kinder und Jugendliche die Abschlüsse an „unseren“ Grundschulen in Bbaala und Bukomansimbi sowie in der weiterführenden Schule und im Berufsbildungsinstitut in Kitamba mit weit überdurchschnittlichen Erfolgen bestanden. Insgesamt haben seit 2017 über 700 Auszubildende ihre Berufsausbildung im Technical & Vocational-Institut in Kitamba erfolgreich abgeschlossen.

Erfreulicherweise sind dabei zunehmend mehr und regelmäßig auch Patenkinder, deren Patenschaft damit erfolgreich beendet werden konnte. Wir freuen uns, wenn Patinnen und Paten „an Bord bleiben“ und eine neue persönliche Patenschaft übernehmen oder die Bildungsarbeit mit Ihren Beiträgen durch Zahlung in den „Bildungs-Pool“ unterstützen. In Uganda können noch immer viel zu viele Kinder im schulfähigen Alter keine Schule besuchen. Den Familien fehlt das Geld für die Schulkleidung, Unterrichtsmaterialien und Essen. Den Kindern bleibt ohne Unterstützung somit die Chance auf Bildung und Berufsausbildung verwehrt.

Kaffeeanbau

In der Charles-Lwanga-Farm in Kamukongo wird neben der Viehzucht und Viehhaltung (Rinder, Schweine, Hühner) seit einigen Jahren auch Kaffee angebaut und von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern aus der Umgebung angekauft. 2025 entstand ein Gebäude mit einer Spezial-Schälmaschine, in der getrocknete Kaffeekirschen geschält werden, um die Kaffeebohnen danach in der eigenen Röstmaschine zu rösten und verkaufsgerecht abzupacken. Der Kaffeeanbau wurde in den letzten Jahren kontinuierlich ausgeweitet. Es gibt Anbau an den Standorten Kinoni, Birinzi und Kamukongo

Grundstück in Kiwummulo-Kinoni

Fast täglich erfahren wir aus Nachrichtensendungen von Wetterextremen, d.h. von zerstörerischen (Wald-)Bränden, lang andauernden Dürreperioden, sintflutartigen Niederschlägen, Wirbelstürmen und Überschwemmungen. Die extremen Wetterereignisse sind meist Folgen des Klimawandels, ohne den sie ihre zerstörerische Kraft nicht entfalten könnten. Auch Uganda ist von den Folgen des Klimawandels betroffen. Z.B.: langanhaltende Dürrephasen in einzelnen Landesteilen und sintflutartige Niederschläge mit Hochwasser, Überschwemmungen und Erdrutsche an entwaldeten Berghängen.

Die Menschen in den Entwicklungsländern haben kaum zu den Ursachen beigetragen. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von CO² liegt in Entwicklungsländern weit unter dem in sogn. hochentwickelten Ländern. 

Ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung der Klimawandelfolgen ist neben der leider noch immer nicht ausreichenden Reduzierung der CO²- Emission die Anpflanzung von Bäumen. Das Grün der Bäume spaltet bei der Photosynthese CO² in Sauerstoff und Kohlenstoff und lagert den Kohlenstoff als Holz in den Bäumen ein.

Großzügige zweckgebundene Spenden haben OCAOF ermöglicht Grundstücke in Uganda zu erwerben. Im Spätjahr 2025 wurden über 20 ha mit mehreren tausend Baumsetzlingen bepflanzt. Die Freunde in Uganda freuen sich, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ich hatte bei meinem ersten Besuch in Uganda im Jahr 2006 bei einer Fahrt über die Ssese-Islands, ein Inselarchipel im Viktoriasee, großflächige Rodungen des tropischen Regenwaldes für den Anbau von Palmöl-Plantagen gesehen. Der Waldbestand ist auf etwa 5,7% der Landfläche Ugandas gesunken (Das entspricht 11.500km²; Vgl. Deutschland: 114.000km² Wald.) Bei anhaltend negativer Entwicklung wird Wald in Uganda in 25 Jahren komplett verschwunden sein.  Die Gefahr ist groß. Noch immer ist Brennholz oder Holzkohle die Hauptenergiequelle – und die Bevölkerung wächst jährlich um ca. 3%. 

Kinderheime in Kamukongo und Bweyo

In beiden Kinderhäusern waren Metall-Wassertanks durchgerostet und nicht mehr dicht. Über eine Spendenaktion konnten an beiden Standorten jeweils große Kunststofftanks in schattenspendenden Schutzhütten aufgebaut werden.

Statistiken

Insgesamt wurden 2025 mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche in den Kinderheimen, Schulen und im Berufsbildungsinstitut (einschließlich Bukomansimbi) betreut. OCAOF beschäftigt  über 200 Mitarbeiter/innen (einschließlich Lehrkräfte an den Schulen u. im Berufsbildungsinstitut).

Aktivitäten in Deutschland

Turnusmäßig am 3. Mittwoch (neu, statt freitags) im Monat findet ein „Jour Fixe“ statt. Eingeladen sind die Vorstandsmitglieder und interessierte Mitglieder.
Der Jour Fixe fand 2025 i.d.R. anstelle von Vorstandssitzungen insgesamt 11x statt. Der Termin wurde im September zugunsten der Mitgliederversammlung ausgesetzt.

Sonstige Veranstaltungen und Aktivitäten:

12.05.2025: Besprechung mit Johannes Schwegler und Joshua Mucunguzi (Leiter des TREEO-Büros in Kampala) in Stuttgart

10.06. und 25.09.2025: Abstimmungsgespräche zu Vereinsverwaltungsprogramm „S-Verein“

17.10.2025: Mitgliederversammlung von OCAOF e.V., erstmals mit Emmanuel Musoke und Maria Goretti Namuyomba, unseren Gästen aus Uganda.

MV mit Vorstandswahlen
Geschäftsführender Vorstand:

Volker Heuwold             Vorsitzender
Franz Lebfromm             Stellv. Vorsitzender
Anke Mennenöh              Schatzmeisterin

 Erweiterter Vorstand / Beirat:

Monika Kietzmann        Homepage, Betterplace
Dr. Volker Peinke            Medizin, Gesundheit
Andrew Lux                  Marketing
Dr. Karl von Körber       Ernährungsberatung, „Bukomansimbi“
Silke Velten                  Patenschaften

Bestellung der Kassenprüfer
Sohail Zabihi
Lutz Steffens 

14.12.2025: Adventsbasar im Vaßbendersaal bei der Stadtkirche Remscheid

Entwicklungen und Anforderungen in Uganda

Organisationstruktur bei OCAOF in Uganda

Emmanuel und Goretti haben in den letzten Monaten die Leitung von OCAOF weitgehend an Babra „Rose“ Nakasagga, Ritah Nampoza und Andrew Lugonjo übergeben.     

Rose kümmert sich um die Patenschaften, um die Kinderheime in Kamukongo und Bweyo und als Leiterin des Boards um das Technical & Vocational Institute in Kitamba. Rose ist eine Nichte von Goretti und ausgebildete Erzieherin und ist bei OCAOF aufgewachsen.

Ritah leitet den Afrika Point, ist zuständig für Finanzen, um die interne Kommunikation des Leitungsteams, in dem Emmanuel und Goretti nach wie vor im Verteiler und beratend tätig sind, um Kinoni 1 und die Vermietungen in Nyendo. Ritah arbeitet seit 2005 im Afrika Point, dem zweiten Gebäude von OCAOF in Nyendo.

Andrew ist zuständig für die Farmen und Ernährung, um Baumaßnahmen, leitet das Board der Kitamba High School und ist Vertreter von OCAOF im Board der Trinity Academy in Bukomansimbi. Andrew hat Agrarwissenschaft studiert.

OCAOF Uganda ist verantwortlich für die projekteigenen Einrichtungen und Liegenschaften in – Kamukongo: Kinderheim, CLK-Farm
Bweyo: Kinderheim
Bbaala: Haide-Helmut-Health-Center, St. Francis Primary School (OCAOF als Förderpartner)
Kinoni 1: Landwirtschaft (ca. 9ha)
Birinzi: Health Center, Distrib.zentrum mit landwirtsch. Flächen, Kaffeeanbau, Wald
Nyendo: Afrika Point, ehem. `Werkstatt` (als Wohnungen vermietet)
Kiwummulo-Kinoni: landwirtsch. Flächen, Baumpflanzungen, Baumschule

Berufsbildungsinstitut in Kitamba

Der erste Bauabschnitt des neuen Schulungsgebäudes für das Berufsbildungsinstitut in Kitamba soll 2026 mit acht Unterrichtsräumen für den theoretischen Unterricht fertiggestellt werden, um den Ausbildungsbetrieb im bestehenden Umfang sicherzustellen. Aktuell fehlen dafür noch 20.000 Euro.

St. Francis Primary School Bbaala

Die Schülerzahlen in der St. Francis Primary School in Bbaala liegen nach den Corona-bedingten Rückgängen 2021 und 2022 mit über 1.000 Schüler/innen über dem alten Niveau. Eine der Ursachen für die große Schülerzahl sind junge Familien, die aus der ländlichen Region in Städte weggezogen waren, deren Träume und Erwartungen nicht erfüllt wurden und die nun wieder zu ihren Familien zurückkehren. In der ersten Klasse müssen über 300 Kinder unterrichtet werden. Es fehlen dafür nötige Räume.

Für eine Übergangslösung ohne Neubau konnten Volker Heuwold und Monika Kietzmann bei ihrem Besuch in Uganda einen Vorschlag machen, der z.Zt. hinsichtlich seiner Machbarkeit in der Elternschaft und bei der Schulaufsicht beim District überprüft wird. Zwei ehemalige Klassenräume im Frithjof und Ise Grande House werden z.Zt. als Dormitories, Schlafräume, für die Mädchen der Abschlussklasse genutzt. Die Räume sollten dann wieder für ihre alte Verwendung umgebaut werden. Da während der Schul-/Unterrichtswochen das Kinderheim Kamukongo teilweise leer steht, weil viele „unserer“ Kinder selbst an anderen Schulen „Boarding“ (Internatsbetrieb) sind, sollen die betroffenen Mädchen der St. Francis PS Bbaala ins Kinderheim umziehen und den rd. 800 m langen Schulweg gehen. Die Schulaufsicht würde dem Angebot jedoch nur zustimmen, wenn OCAOF das Kinderheim an den Distrikt übertragen würde.

Eine wirkliche Entlastung würde der Bau eines weiteren Schulgebäudes und einer Dormitory für die Mädchen bieten.

OCAOF finanziert vier Lehrkräfte der St. Francis Primary Schhool in Bbaala. Die Lehrkräfte erhalten z.Zt. monatlich insgesamt 1.380.000 UGX. Das entspricht bei dem aktuellen Wechselkurs (1 Euro : 4.500 UGX, 14.09.2026) einem Betrag in Höhe von 307 Euro. Das entspricht einem monatlichen „Gehalt“ in Höhe von ca. 77 Euro. (Gesamtbedarf ca. 3.600 Euro / Jahr).

Patenschaften

Neben dem verzahnten Aufbau der Infrastruktur für Bildung, Gesundheit, Energie- und Wasserversorgung und den beiden Kinderheimen ist die unmittelbare Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei der schulischen und beruflichen Bildung  das wirksamste Instrument durch Schul- und Ausbildungs-patenschaften. Über OCAOF werden aktuell 316 Kinder und Jugendliche durch Paten-schaften unterstützt. Davon wurden vom Unterstützerkreis der Trinity Academy in Bukomansimbi 57 Paten-schaften vermittelt.

Leider reichen die Beiträge der z.T. seit mehreren Jahren bestehenden Patenschaften trotz Anpassungen nicht aus, um die kontinuierlich steigenden Kosten für das Schulgeld zu finanzieren. Ein wesentlicher Grund sind höhere Beiträge nach dem Wechsel von der Grundschule in eine weiterführende Schule oder in eine Berufsausbildung, der in der Regel mit „Internatsbetrieb“ verbunden ist. Das wiederum ist kein besonderer „Luxus“, sondern in vielen Entwicklungsländern unverzichtbar, weil der tägliche Weg von Zuhause zur Schule und nachmittags zurück bei vielfach unbefestigten Straßen und fehlenden Schulbussen nicht möglich wäre. Das Schulgeld beträgt in weiterführenden Schulen aktuell zwischen 540 und 600 Euro, für Berufsausbildungen knapp über 600 Euro/Jahr. Die jeweiligen Beträge, die zu Beginn der drei „Terms“ in jedem Schul- bzw. Ausbildungsjahr bezahlt werden, sind neben Kostensteigerungen auch vom jeweiligen Wechselkurs Euro in Ugandische Schilling (UGX) abhängig.      

Health-Center in Birinzi

Trotz hohem Engagement und aktiver Betreuungsarbeit auch außerhalb des HC in den umliegenden Dörfern verbleibt aktuell ein Jahresdefizit in Höhe von ca. 3.000 Euro. Z.Zt. arbeiten 9 Mitarbeitende in drei Schichten (24/7), davon 6 im medizinischen Bereich. John, Krankenpfleger und Leiter der Einrichtung hat kürzlich den Führerschein gemacht. Er ist nun in der Lage, neben Andrew Walusimbi, dem Leiter der benachbarten Birinzi-Farm / dem Distributionscentrum den Krankenwagen zu fahren. Das Team nutzt die Möglichkeiten wie oben erwähnt auch zu regelmäßigen Einsätzen in den Dörfern.

Leider hat die benachbarte Farm (Südafrika) den Betrieb eingestellt und steht zum Verkauf. Die vereinbarte Zusammenarbeit / medizinische Betreuung der Mitarbeitenden ist damit entfallen und fehlt als Einnahme. 

Gesundheitsversorgung der Schüler/innen und Auszubildenden in den projekteigenen Schulen und im Berufsbildungsinstitut in Kitamba

In Uganda gibt es aktuell keine „Krankenversicherungssysteme“, zumindest nicht flächendeckend für die Bevölkerung. Das HHHC in Bbaala versorgt davon unabhängig die Schüler/innen und Auszubildenden in Bbaala und Kitamba. Die Kosten belaufen sich auf jährlich ca. 3.000 Euro.

Ja, das sind offensichtlich viele Aufgaben, die wir in den nächsten Monaten und generell in Zukunft erledigen wollen. All die tollen Projekte wären ohne Ihre großartige Unterstützung nie zustande gekommen. Dafür möchten wir Ihnen herzlich danken und hoffen, dass wir gemeinsam die bemerkenswerte gute Entwicklung auch in Zukunft zusammen begleiten dürfen.

Kinoni

Das ca. 8ha große Grundstück wird landwirtschaftlich genutzt. Am Rande des Grundstücks befindet sich ein kleiner Teich, dessen Wasser zur Bewässerung der Pflanzungen genutzt wird. In Trockenzeiten versiegt der kleine Bach, der den Teich speist. Zur Sicherung der Wasservorräte soll an einem höher gelegenen Platz auf dem Grundstück ein Wassertank installiert werden, der in regenreichen Zeiten mit Hilfe einer Pumpe gefüllt wird.