Gesundheit

Jeden Tag sterben weltweit mehr als 26.000 Kinder unter fünf Jahren. Sie sterben hauptsächlich an leicht zu verhindernden oder heute gut behandelbaren Krankheiten. Mehr als ein Drittel stirbt innerhalb des ersten Lebensmonats, die meisten davon zu Hause und ohne dass sie eine medizinische Versorgung bekommen hätten.
Die Ursachen sind: Armut, Unterernährung, fehlender Zugang zu sauberem Trinkwasser, mangelhafte Hygiene, unzulängliche sanitäre Anlagen und erschwerter Zugang zu lebensnotwendigen Medikamenten.

Auch in unserem Projektgebiet war der Zugang zu medizinischer Betreuung durch die mangelnde Infrastruktur schwierig. Um hier Abhilfe zu schaffen, konnten wir im Januar 2011 das Haide-Helmut Health-Centre (HHHC) einweihen, eine Gemeinde-Gesundheitsstation mit verschiedenen Behandlungsräumen, die eng mit dem nächstgelegenen Krankenhaus, dem Villa Maria Hospital, zusammenarbeitet. 2012 konnte das Zentrum um eine Entbindungsstation erweitert werden, 2014 wurde zusätzlich ein Wohngebäude für Mitarbeiter/innen gebaut.

Das HHHC leistet regelmäßige „Sprechstunden“ und einen medizinischen Notdienst. Schwere Erkrankungen oder Verletzungen werden in das Villa Maria Hospital oder ins Kitovu-Hospital in Masaka überwiesen.
Neben der unmittelbaren medizinischen Versorgung der Menschen werden Gesundheitsvorsorgemaßnahmen, z.B. durch Impfaktionen, Informationsveranstaltungen, Vorträge und Schulungen zu gesundheitlichen Themen wie: Hygiene, Ernährung, Geburt, HIV / AIDS, Malaria, sauberes Wasser, Schwangerschaftsverhütung und 1. Hilfe-Kurse für Erwachsene angeboten.

In regelmäßigen Abständen besuchen befreundete Ärzte aus Deutschland, Norwegen und der Schweiz das Projekt und unterstützen das Team.

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