Nach den ermutigenden Entwicklungen in den Bereichen Gesundheitsförderung, Ernährung und Grundschulbildung wurden die fehlenden Einrichtungen beim Übergang von der Grundschule zu weiterbildenden Schulen und zu einer Berufsausbildung in der Region deutlich.

Schulentwicklungsplan

Das Aus- und Weiterbildungszentrum soll zwei unterschiedliche Bildungsgänge miteinander verzahnen: die berufliche Ausbildung im "OCAOF Vocational Institute" und die schulische Weiterbildung in der "OCAOF Secondary School", die u.a. auch berufsorientierte praktische Ausbildungsinhalte anbietet.
Außerdem sind ein Verwaltungsgebäude mit Computerlabor, eine Schulküche mit Mensa und Wohneinrichtungen für Lehrer/innen, Schüler/innen und Auszubildende geplant.

 

Profilbildende Merkmale des Schulzentrums

Neben der angestrebten Verbindung von schulischer und beruflicher Bildung sind profilbildende Merkmale der weiterführenden Schule und des Berufsbildungszentrums :

  • • Kreativität (offene Kreativwerkstatt / „Fine Arts“)
  • • Ökonomie und Business durch Vermittlung von kaufmännischen Grundlagen
  • • Grundlagen der Datenverarbeitung / PC-Schulung im Computerlabor

Im Berufsbildungsinstitut sind folgende Ausbildungsgänge vorgesehen:

in der Autowerkstatt

  • • Schlosser, Automechaniker, Installateure
  • • Schreiner, Zimmerleute
  • • Hoch- u. Tiefbau (Maurer, Fliesenleger, Putzer, Straßen-, Kanal- u. Brückenbau)
  • • Elektriker
  • • Hauswirtschaft (Kochen, Backen, Textilbearbeitung / Nähen, Stricken, etc.)
  • • Garten-, Land- und Viehwirtschaft (in Kooperation mit der projekteigenen Charles Lwanga Kamukongo Farm).
 


Was wir bisher (Februar 2017) umsetzen konnten:

Das OCAOF Vocational Institute

2012 konnten ein geeignetes Baugrundstück im Nachbardorf Kitamba erworben und Ausführungspläne gezeichnet werden.

Im Januar 2014 wurde mit der Erschließung begonnen. Zur Sicherung der Wasserversorgung wurde eine Druckleitung von einer ergiebigen Quelle zwischen den Dörfern Kawule und Kitamba zum Baugrundstück gebaut. Es gründete sich ein Lenkungsausschuss, der eng verzahnt mit der Schulleitung zusammen arbeitet.

Im Februar 2015 wurde der Schulbetrieb mit 25 Auszubildenden aufgenommen.

Nach dem weiteren Ausbau in 2015 durch die Unterstützung des BMZ begann im Februar 2016 das zweite Schuljahr mit insgesamt 78 Auszubildenden in den Bereichen KFZ Mechanik, Elektrik, Frisörhandwerk, Schneiderei und Catering. Außerdem entstand ein neutraler Schulungsraum, zB. für Schulungen am Computer und theoretischen Unterricht in der Landwirtschaft. Für Internatsschüler entstanden zwei "Dormitories", Schlafgebäude für Jungen und Mädchen. Der Bau des Verwaltungsgebäudes ist nahezu fertig.

Im Dezember 2016 legten die ersten 8 Auszubildenden erfolgreich ihre Abschlussprüfungen ab.

Im Februar 2017 hat das 3.Ausbildungsjahr begonnen. Außerdem entsteht ein weiteres Gebäude mit Ausbildungsräumen für Maurer, Schreiner und Installateure.

Die OCAOF Secondary School

Durch die Zusage der Firma KNIPEX in Wuppertal, den Bau einer allgemeinbildenden weiterführenden Schule zu finanzieren, entsteht seit Januar 2016 unmittelbar neben dem Berufsbildungsinstitut eine Secondary School. So können verschiedene Einrichtungen gemeinsam genutzt werden, z.B. die Mensa mit Schulküche, die Wasserversorgung, Sanitäreinrichtungen, die geplante Biotop-Kleinkläranlage, Einrichtungen zur Energieversorgung und "Dormitories", Internatsgebäude für Auszubildende und Schüler/innen aus größerer Entfernung, die nicht jeden Tag von zuhause aus ihre Schule oder Lehrwerkstatt besuchen können.

Außerdem eröffnet die Ausrichtung der Secondary School mit ihrem zusätzlichen Angebot in praktischen, berufsbezogenen Fächern die Möglichkeit, eine anschließende Berufsausbildung in verkürzter Zeit abzuschließen.

Der Schulbetrieb hat im Februar 2017 mit zwei Eingangsklassen begonnen.

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