Neues aus dem Projektgebiet

Die Plätze im Schulzentrum sind sehr begehrt

Das Schulzentrum ist weiter gewachsen und die Außenanlagen wurden liebevoll begrünt. Zur Zeit (August 2019) nähern sich die beiden Dormitories (Schlafgebäude) für die ständig wachsende Schülerzahl der Vollendung. Das Wohnhaus für Ausbilder/innen und Lehrer neben der KFZ-Halle, das von der Umckaloabo-Stiftung finanziert wurde, ist fertig. Auf den zwei Etagen sind je sechs Wohnräume, ein Waschraum/Dusche und eine Toilette entstanden.

Große Freude und Erleichterung brachte der neu erworbene Kleinbus, der das Schulzentrum, z.B. bei Kranken- oder notwendigen Warentransporten, unabhängig vom Kinderhaus macht

Das „OCAOF Vocational Institute“ (Berufsschule) besuchen zur Zeit (August 2019) 123 Auszubildende in 9 Ausbildungsgängen.

Die „OCAOF Secondary School“ (allgemeinbildende weiterführende Schule), die ihren Betrieb erst im Februar 2017 aufgenommen hatte, besuchen inzwischen 349 Schülerinnen und Schüler, wobei erfreulicherweise etwa zwei Drittel Mädchen sind!

Wir freuen uns natürlich über jede neue Schulgeldpatenschaft, die jungen, lernwilligen Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ermöglicht, weil sie die Chance bekommen, zur Schule gehen zu können und eine Ausbildung zu erhalten.

Falls Sie eine Patenschaft übernehmen möchten: hier finden Sie das entsprechende Patenschaft, Formular IBAN 2017

Energieversorgung

Nun muss man das Wasser im Schulzentrum nicht mehr vor dem Genuss abkochen!
Eine neue Wasseraufbereitungsanlage mit Filtertanks und Desinfektionsanlage sowie Edelstahltanks für das Trinkwasser wurde von der Firma Evers Wassertechnik aus Hopsten im Weiterbildungszentrum Kitamba aufgebaut. Die Anlage wurde auf der Ebene 1 unterhalb des Wasser-Hochturms hinter der Mensa installiert. Der Seniorchef Herr Evers war mit einem Elektriker und einem Brunnenbauer selber vor Ort. Zusammen mit einheimischen Fachkräften wurde die Anlage installiert.

Plantage in Birinzi

2015 wurden auf dem etwa 80 ha  großen Grundstück am Birinzi-See Bäume und Sträucher gepflanzt. Nahe dem Äquator und in rd. 1.130m Höhe wachsen Mangos, Orangen, Zitronen, Papayas, Guaven, Avocados, Granatäpfel und Jack-Frucht, aber auch Kaffee, Kakao, Zimt, Arzneipflanzen und tropische Holzarten. Ziel ist außer der Selbstversorgung, durch den Verkauf Einnahmen zu erzielen und dazu beizutragen, das Projekt langfristig aus eigener Kraft zu finanzieren.

Nun beginnen wir dort mit Unterstützung des Bundesministeriums für Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) mit dem Bau eines Lager- und Distributionszentrums, für das sich auch über 800 Kleinbauern aus der Umgebung interessieren, da sie selbst keine trockenen Lagermöglichkeiten haben. Weiteres s.Bericht 2019_08

Hier entsteht die neue Lagerhalle