Neues aus dem Projektgebiet

Die Plätze im Schulzentrum sind sehr begehrt

Das Schulzentrum ist weiter gewachsen und die Außenanlagen wurden liebevoll begrünt. Zur Zeit (Februar 2019) wird mit Volldampf am Bau der beiden Dormitories (Schlafgebäude) für die ständig wachsende Schülerzahl gearbeitet. Das Wohnhaus für Ausbilder/innen und Lehrer neben der KFZ-Halle, das von der Umckaloabo-Stiftung finanziert wurde, ist bereits fertig. Auf den zwei Etagen sind je sechs Wohnräume, ein Waschraum/Dusche und eine Toilette.

Große Freude und Erleichterung brachte der neu erworbene Kleinbus, der das Schulzentrum, z.B. bei Kranken- oder notwendigen Warentransporten, unabhängig vom Kinderhaus macht

Das „OCAOF Vocational Institute“ (Berufsschule) besuchen zur Zeit (Februar 2019) 99 Auszubildende in 9 Ausbildungsgängen. Erfahrungsgemäß steigt die Schülerzahl im nächsten Monat noch an. Hier hat man sich vor allem über die umfangreiche Materialspende eines privaten Spenders und eines Unternehmens für die einzelnen Ausbildungsbereiche gefreut! (s. Fotos)

Die „OCAOF Secondary School“ (allgemeinbildende weiterführende Schule), die ihren Betrieb erst im Februar 2017 aufgenommen hatte, besuchen inzwischen 353 Schülerinnen und Schüler!

Wir freuen uns natürlich über jede neue Schulgeldpatenschaft, die jungen, lernwilligen Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ermöglicht, weil sie die Chance bekommen, zur Schule gehen zu können und eine Ausbildung zu erhalten.

Falls Sie eine Patenschaft übernehmen möchten: hier finden Sie das entsprechende Patenschaft, Formular IBAN 2017

Energieversorgung

Nun muss man das Wasser im Schulzentrum nicht mehr vor dem Genuss abkochen!
Eine neue Wasseraufbereitungsanlage mit Filtertanks und Desinfektionsanlage sowie Edelstahltanks für das Trinkwasser wurde von der Firma Evers Wassertechnik aus Hopsten im Weiterbildungszentrum Kitamba aufgebaut. Die Anlage wurde auf der Ebene 1 unterhalb des Wasser-Hochturms hinter der Mensa installiert. Der Seniorchef Herr Evers war mit einem Elektriker und einem Brunnenbauer selber vor Ort. Zusammen mit einheimischen Fachkräften wurde die Anlage installiert.

Erste Ernte

Noch vor der beginnenden Regenzeit wurden 2015 auf dem neuen großen Grundstück am Birinzi-See Bäume und Sträucher gepflanzt. Nahe dem Äquator und in rd. 1.130m Höhe wachsen Mangos, Orangen, Zitronen, Papayas, Guaven, Avocados, Granatäpfel und Jack-Frucht, aber auch Kaffee, Kakao, Zimt, Arzneipflanzen und tropische Holzarten. In die Pflanzlöcher auf dem überwiegend sandigen Boden nahe dem Viktoriasee wurde vorab Naturdünger eingebracht. Jetzt sind die Pflanzen schon tüchtig gewachsen und die ersten Früchte sind reif. Ziel ist es, durch den Verkauf Einnahmen zu erzielen und dazu beizutragen, das Projekt langfristig aus eigener Kraft zu finanzieren.