Hoher Besuch im Kinderhaus

Die Kinder und das Team im OCAOF Waisenhaus haben sich über einen ganz besonderen Besuch gefreut: Frau Bigitta Großkinsky, eine Mitarbeiterin der Deutschen Botschaft in Ugandas Hauptstadt Kampala, überzeugte sich vor Ort vom Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe durch eine integrierte ländliche Entwicklung. Sie war beeindruckt von der Arbeit im 'Our Children and Our Future' Projekt und zollte ihren Respekt mit einem sehr herzlichen Eintrag ins OCAOF Gästebuch:

"Sehr beeindruckendes Projekt, geführt von äußerst engagierten Menschen. Vielen Dank für das herzliche Willlkommen. Alles Gute und viel Glück für die zukünftigen Aktivitäten im Projekt. Danke, dass ihr uns alles gezeigt habt."






Emmanuel und Goretti in Deutschland (2017)

Nach einer intensiven Zeit in Deutschland mit vielen bewegenden Begegnungen galt es nun, wieder Abschied zu nehmen.
Hier einige Impressionen vom Abschiedsfest:




Offizielle Eröffnung des Kitamba Education Centres

Am 01.07.2017 wurde unser Schulzentrum in Kitamba eingeweiht

Bericht von Monika Kietzmann:

Es war ein tolles Fest! Am Samstag, dem 01.07. strömten mehr als 1000 Menschen zum Schulzentrum in Kitamba, um der offiziellen Eröffnungsfeier der beiden Schulen beizuwohnen. Das "Vocational Institute", also die Berufsschule, begann ja bereits Anfang 2015 mit der Arbeit. Bisher besuchen 79 Studenten die Schule, 58 von ihnen als Internatsschüler. Die High School, die wir dem finanziellen Engagement der Firma KNIPEX in Wuppertal verdanken, hat am 30. Januar diesen Jahres den Betrieb mit 78 Schülerinnen und Schülern begonnen, 47 von ihnen sind Internatsschüler.

Am 01.07. sollte das Schulzentrum nun mit einer offiziellen Eröffnungsfeier einem breiten Publikum bekannt gemacht werden - Presse und Fernsehen waren auch anwesend.
Die Sonne strahlte vom blauen Himmel, als die Zeremonie damit begann, dass die Ehrengäste, der Bischof von Masaka, Mitarbeiter des Ministeriums und der Botschaft, Carolin Sieg von der Firma KNIPEX und wir, Franz Lebfromm und ich, jeweils einen Baum einpflanzten. Nachdem wir die Ehrenplätze eingenommen hatten, begann der Gottesdienst unter Leitung des Bischofs, der eine eindringliche und sehr „weltliche“ Predigt hielt, in der er die Wichtigkeit von Bildung betonte und alle Anwesenden aufforderte, das Geschenk dieses Schulzentrums zur Grundlage ausgezeichneter Arbeit zu machen, die die Lebensqualität der jungen Menschen verbessert und in die Region ausstrahlt. In diesem Tenor waren auch all die anderen Reden gehalten, die jeweils außer dem großen Dank für die Arbeit von OCAOF auch immer die Zusicherung enthielten, die Entwicklung dieser Schulen zu unterstützen.

am Eingang
am Eingang
 der OCAOF-Mangobaum
der OCAOF-Mangobaum
die KNIPEX-Fahne
die KNIPEX-Fahne
das Festgelände
das Festgelände

Emmanuel ging in seiner Rede auf die außergewöhnliche Entwicklung unseres gesamten Projektes ein, dankbar für die überaus große Unterstützung aus Deutschland. Auch Franz Lebfromm musste natürlich eine Rede halten und sprach seinerseits unseren Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Menschen hier, insbesondere Emmanuel und Goretti, aus.
Weitere feierliche Akte waren noch die Enthüllung der beiden Gedenksteine für die Sponsoren der jeweiligen Schule, die symbolische Eröffnung der Schulen mit jeweils einem überdimensionierten Schlüssel und das Singen beider Nationalhymnen, wobei die Schüler/innen der Secondary School die deutsche mit großer Kraft und Klarheit vortrugen. Schließlich konnte Birgitta Großkinsky im Auftrag der deutschen Botschaft sechs Absolventen des "Vocational Institutes" ihr Abschlusszeugnis übergeben.

Emmanuel und Goretti
Emmanuel und Goretti
Schüler aus vielen Grundschulen kamen
Schüler aus vielen Grundschulen kamen
mit Carolin Sieg von der Firma KNIPEX
mit Carolin Sieg von der Firma KNIPEX
beim Abendmahl
beim Abendmahl
im traditionellen Festgewand "Gomes"
im traditionellen Festgewand "Gomes"
mit Bischof John Babtist Kaggwa
mit Bischof John Babtist Kaggwa
Schüler des Voc.Instit.
Schüler des Voc.Instit.

Aber natürlich wurde auch getanzt, und durch die launige Moderation des Programms wurde auch viel gelacht. Schließlich gab es für alle Essen! Das Catering-Team muss die ganze Nacht gekocht haben und hat die logistische Herausforderung bestens gemeistert.
Eine logistische Herausforderung war das ganze Fest: Die Zelte und die Bestuhlung herbeizuschaffen und aufzubauen, die Parkflächen bereitzustellen, ein Heer von “officials“ aus Lehrern und Schülern mit den Aufgaben zur Betreuung der Gäste einzuweisen und in den letzten Tagen vor dem Fest sogar noch die größten Löcher in einer der Zufahrtsstraßen mit Geröll auszufüllen. Hut ab vor dieser Leistung!