Aktivitäten

Mitgliederversammlung

Am Mittwoch, dem 05. Juni 2019, fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Bei den Vorstandswahlen ergaben sich folgende Ergebnisse:

1.Vorsitzender: Franz Lebfromm

2.Vorsitzender: Andrew Lux

Schatzmeister: Klemens Tünnesen

Als Beisitzer*innen wurden gewählt: Monika Kietzmann, Dr. Volker Peinke, Anja Ellenbeck, Anke Mennenöh

Den Teilnehmer*innen lag ein ausführlicher Bericht über die Arbeit im Jahr 2018 vor (s. Rechenschaftsbericht 2018) Außerdem stellte Franz Lebfromm den aktuellen Stand und die Entwicklung der einzelnen Teilprojekte anhand von anschaulichen Fotos dar. Die Mitglieder konnten sich einen guten Eindruck über das Gesamtprojekt verschaffen.

Im laufenden Jahr ist vor allem die Fertigstellung von zwei weiteren Internatsgebäuden mit je 160 Betten im Weiterbildungszentrum Kitamba wichtig. Die Erfahrung zeigt, dass über 80% der Schüler/innen und Auszubildenden im „Boarding“, d.h. im Internatsbetrieb sind. Bei aktuell 353 SchülerInnen der High School und 130 Auszubildenden im Berufsbildungsinstitut reichen die vorhandenen zwei Internatsgebäude mit je 90 Betten längst nicht mehr aus. Erfreulicherweise besucht eine annähernd gleiche Anzahl von Jungen und Mädchen das Weiterbildungszentrum. Das Angebot an Internatsplätzen nach dem Bau der beiden Gebäude deckt (auf Basis 83% Boarding) den Bedarf für rund 600 SchülerInnen und Auszubildende. Die Baumaßnahme wird mit einem Zuschuss in Höhe von 75%  der Bau- und Einrichtungskosten vom Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt.

Außerdem steht für die zweite Jahreshälfte 2019 und 2020 der Bau eines Lager- und Distributionszentrums in Birinzi an. Ziel des Projektes ist es, durch gekühlte Lagermöglichkeiten für Obst und Gemüse den Reifeprozess zu verlangsamen und so Zeit für den Verkauf der Waren zu gewinnen. Ein nach und nach zu optimierendes Vertriebsnetzwerk und dessen Organisation soll Nachernte-Nahrungsmittelverluste weitgehend vermeiden. Neben der Kühllagerung sollen Trockenlager entstehen. Hierfür haben ein große Zahl Kleinbäuerinnen und Kleinbauern aus dem Projektgebiet ihr dringendes Interesse angemeldet. Die überwiegend in Subsistenz-Landwirtschaft lebenden Kleinbäuer/innen verfügen über keine sicheren Lagerplätze für Getreide (Mais, Hirse) und für ihr Saatgut. Schädlingsbefall und Fäulnis sind bei ungünstigen Witterungsbedingungen  existenzbedrohend.

Das Lager- und Distributionszentrum soll durch erwartete Überschüsse die lokalen Ressourcen von OCAOF stärken und mittelfristig dazu beitragen, die Eigenversorgung und den Eigenanteil an der Finanzierung des Gesamtprojektes deutlich zu verbessern.