Corona im Projektgebiet

Auch unsere Freunde in Uganda bleiben von Corona nicht verschont. Auch dort sind die Schulen geschlossen, und alle Kinder sind z.Zt. im Kinderhaus. Emmanuel schickte am 08.04. diese Mail:

„Hallo Ihr Lieben !

Wir schicken liebe Gruesse aus  Kamukongo und hoffen, dass es Euch gesundheitlich gut geht und dass keiner aus  dem Freundeskreis das Virus bekommen hat, wir beten weiterhin fest, dass wir alle davon verschont bleiben!

Der Verkehr in Bussen und privaten Autos ist bei uns untergesagt, deshalb  bleiben viele Menschen zuhause .

Auch Markte / Supermarkte und Laeden, die sich nicht an die

ungewöhnliche Leere auf dem Markt von Nyendo

neuen Gesetze/Vorschiften halten, werden sofort geschlossen. Es werden zur Zeit fast nur Boda-bodas (Motorrad  Taxis), LKWs und PKWs  gefahren,um Waren/Gueter zu transportieren. In Nnyendo und in Masaka ist zur Zeit wenig los, viele Menschen bleiben zuhause aber machen sich schon viel Sorge, und es sind mehrere Familien/Menschen  aus Kampala wieder heimgekehrt, denn viele wissen nicht, wie es mit ihren kleinen Geschaeften weiter geht,wenn die “Corona Virus” Welle vorbei ist, es sind viele Menschen,die sich Kredit aufgenommen haben um neue Geschaefte aufzumachen, nun bleibt alles ungewiss, ob solche Kredite sich zurueck bezahlen lassen.

Gestern kam es im Radio, dass auch Benzin bald teuerer wird.

Fast alle Geschaefte in Uganda sind im Still wegen “Lock-up” oder Quarantaene, die Zeiten sind ungewiss und Bewegungen immer noch eingeschraenkt, fast alles ist eingeschlafen ( aktuelle Fotos von Nnyendo /Masaka Markt im Anhang).

Masaka Markt

Wir freuen uns, dass wir immer noch gesund sind und gemeinsam mit den Kindern etwas fuer die Zukunft tun koennen, denn es gibt im Garten immer genug zu tun, und wir arbeiten mit den Kindern gemeinsam weiter und denken oft an Euch im Gebet (Fotos im Anhang). 

 

 

 

Nochmal Vergelt’s Gott fuer alles , was Ihr fuer uns tut!

Wir wuenschen Euch gesegnete Osterfeiertage, Gottes Segen und alles Liebe und Gute fuer Euere Arbeit.“

Weitere Fotos unter „Neues aus dem Projektgebiet“

Auch unser OCAOF Gesundheitsberater Dr. Volker Peinke, der zur Zeit das Remscheider Gesundheitsamt unterstützt, ist in Gedanken oft in Ostafrika. Dieser Artikel in der Rheinischen Post beschreibt seine Sicht der Lage in Uganda.

Bericht März 2020

Liebe Mitglieder, Paten, Freunde und Förderer,
es ist eine ungewohnte Situation, in der Wohnung zu sitzen, aus Rücksicht und Sorge unbewusst ein Virus zu verbreiten oder sich selbst anzustecken. Aber ich möchte nicht lange hier bei unserer augenblicklichen Lage verbleiben. Mich interessiert die Frage, wie es um unsere Freunde in Uganda steht. Die Nachrichten bis Mitte März waren beruhigend. Im Gesundheitsministerium in Kampala war kein Corona-Fall in Uganda bekannt. Das Land verfügt über Erfahrung mit gefährlichen Infektionskrankheiten wie Gelbfieber oder Ebola und konnte in der jüngeren Vergangenheit sehr kompetent mit Übertragungsrisiken aus Nachbarländern umgehen. Aber der Binnenstaat hat lange „grüne“ Grenzen zu Tansania, Ruanda, zur Demokratischen Republik Kongo, zum Südsudan und zu Kenia. Kommt es zu einer massiven Ausbreitung, haben insbesondere auf dem Land nur wenige Menschen Zugang zu Nachrichten und Aufklärung, wohnen die Menschen in städtischen Slums sehr eng zusammen, sind Klassenzimmer überfüllt, gibt es kein leistungsstarkes Gesundheitssystem und wahrscheinlich nur in wenigen Krankenhäusern Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit. Es gibt keine Krankenversicherungen. Medizinische Leistungen müssen vor Behandlungsbeginn bar bezahlt werden. Das bedeutet: kaum eine Chance für den überwiegenden sehr armen Teil der Bevölkerung auf medizinische Behandlung. Auf gut 11.000 Einwohner kommt ein Arzt. Zum Vergleich: In Deutschland versorgt ein Arzt im Durchschnitt 237 Einwohner. Zum Schutz der Bevölkerung hat Uganda schon vor mehreren Tagen Grenzen und Flugplätze „dicht“ gemacht, Schulen geschlossen und schickt Einreisende aus Risikogebieten 14 Tage in Quarantäne. Ich hoffe, dass nach der noch immer drohenden Gefahr durch riesige Heuschreckenschwärme in Ostafrika auch diese Gefahr möglichst glimpflich bestanden wird. . Ich möchte daher Ihre Aufmerksamkeit auf positive Dinge richten und ihnen von den jüngsten Entwicklungen im OCAOF Projekt berichten.

weiterlesen: Bericht März 2020

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